Im Rahmen unserer regelmäßigen Tech-Talk Runde war dieses Mal unser lieber Michi
an der Reihe mit dem Thema AWS Glue:
Immer mehr Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Daten aus
unterschiedlichsten Quellen zu sammeln, zu bereinigen und für Analytics oder
Machine Learning bereitzustellen. Manuelle ETL-Prozesse sind dabei oft
fehleranfällig und teuer – hier kommt AWS Glue ins Spiel.
Im aktuellen Vortrag wurde gezeigt, wie serverlose Datenintegration
heute aussehen kann und warum AWS Glue zu den flexibelsten ETL-Services am Markt
gehört.
🔍 Was macht AWS Glue besonders?
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Vollständig serverloser ETL-Service – keine Infrastruktur, kein
Cluster-Management
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Unterstützt PySpark, Python & SQL
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Perfekt für Data Lakes, Analytics & ML
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Automatische Schema-Erkennung per Glue Crawler
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Glue Data Catalog als zentraler Metadaten-Hub
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Glue Studio & DataBrew für visuelle bzw. no-code Datenaufbereitung
🔧 So sieht eine typische AWS-Glue-Pipeline aus:
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Rohdaten in S3
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Glue Crawler erkennt Struktur & legt Metadaten an
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ETL-Job transformiert Daten (z. B. PySpark)
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Ergebnis landet wieder in S3
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Analyse über Athena oder QuickSight
💡 Meine zusätzlichen Key-Takeaways:
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Glue integriert sich nahtlos mit Services wie Lake Formation, Lambda, Step
Functions & EventBridge
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Mit Glue Streaming wird ETL auch in near real time möglich
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Glue Studio Notebooks bieten eine moderne Entwicklungsumgebung direkt im
Browser
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Durch Job Bookmarking lassen sich inkrementelle Loads einfach umsetzen
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Ideal für Teams, die einen standardisierten ETL-Stack ohne
Administrationsaufwand wollen
⚠️ Grenzen, die man kennen sollte:
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Kaltstarts können Jobs verzögern
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Weniger Kontrolle als bei EMR oder eigenen Spark-Clustern
🎯 Fazit:
AWS Glue ist ein leistungsstarkes, skalierbares Fundament für moderne
Datenpipelines
– besonders wenn Flexibilität, Geschwindigkeit und geringer Betriebsaufwand im
Fokus
stehen.